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Cover: Kurze Zeit

Kurze Zeit

Dark Symphonic Rock / Memento Mori Anthem

The Story

For billions of years we did not exist, and we didn't miss a thing. Then a heart begins to beat, and suddenly there is a school bench, a first love, children with fists full of sand, years that fall like leaves. And when we finally find the time, most of it is already gone.

“Kurze Zeit” (“A Short Time”) is about the tiny spark between two eternities, and about filling it with everything we have, as long as the heart keeps beating. It ends at an open window, a small hand in an old one: “Where were you before you came?” “In nothing. But something stays in your hand.”

Lyrics

Milliarden Jahre war ich nicht
Und hab nichts vermisst
Bevor der erste Stern verglomm
Bevor ein Meer den Strand berührt
Lag ich im Dunkel ohne Namen
Hab weder Kälte noch Zeit gespürt
Dann riss ein Schrei die Stille auf
Ein Licht, so grell, dass es mich traf
Ein Herz begann in mir zu schlagen
Und weckte mich aus ewigem Schlaf

Die Schulbank hart, die Tafel grau
Die Tage lang wie Sommerwind
Ich zählte Stunden bis zur Glocke
Und wusste nicht, wie kurz sie sind
Dann stand sie da im Abendlicht
Ein Blick, und alles stand in Brand
Wir schworen uns die Ewigkeit
Und hielten sie in einer Hand

Poch … noch da
Poch … noch da
Jeder Schlag ist einer weniger
Poch … noch da
Poch … noch da
Pack hinein, so viel du kannst!

Vorher nichts! Nachher nichts!
Und dazwischen alles!
Ein Funke zwischen zwei Ewigkeiten
Ein Herzschlag lang im kalten All!
Vorher nichts! Nachher nichts!
So kurz ist das Licht
Doch solang dieses Herz noch schlägt
Brenn ich, bis es bricht!

Dann kamen Kinder, klein und laut
Mit Fäusten voller Muschelsand
Ich trug sie schlafend durch die Nächte
Nun winken sie vom fernen Strand
Die Jahre fielen wie das Laub
Ich hab geschuftet, hab gebaut
Und als ich endlich Zeit gefunden
Da war die meiste schon verbraucht

Poch … noch da
Poch … noch da
Jeder Schlag ist einer weniger
Poch … noch da
Poch … noch da
Pack hinein, so viel du kannst!

Vorher nichts! Nachher nichts!
Und dazwischen alles!
Ein Funke zwischen zwei Ewigkeiten
Ein Herzschlag lang im kalten All!
Vorher nichts! Nachher nichts!
So kurz ist das Licht
Doch solang dieses Herz noch schlägt
Brenn ich, bis es bricht!

Wo ist sie hin? Wer hat sie genommen?
Die Schulbank, der Sommer, der Kuss am Fluss?
Ich hielt sie in Händen und hab's nicht begriffen
Sie rann durch die Finger, Kuss um Kuss
Schlag, du Herz! Schlag gegen das Ende!
Schlag gegen das Nichts, das schon wartet und schweigt!
Noch ein Schlag, noch einer, noch einer

So wenig. Und doch so viel

Nun sitz ich still am offnen Fenster
Die kleine Hand in meiner Hand
Sie fragt: „Wo warst du, eh du kamst?“
Ich sag: „Im Nichts. Ich hab's nicht gekannt“
„Und wohin gehst du, wenn du gehst?“
„Zurück. Doch etwas bleibt in deiner Hand“

Vorher nichts! Nachher nichts!
Doch dazwischen alles!
Die Schulbank, die Liebe, die Kinder, das Alter
Ein ganzes Leben in einem Schlag!
Vorher nichts! Nachher nichts!
So kurz war das Licht
Doch ich hab gelebt, ich hab geliebt
Und das löscht kein Nichts!

Vorher nichts
Nachher nichts
Und dazwischen
Ich

Music & Production: ABard
Artwork: Albert Bardewyck
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