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Cover: Der Uhrmacher

Der Uhrmacher

Gothic Progressive Rock / Letting Go Anthem

The Story

A clockmaker loses the woman he loves. Instead of grieving, he tries to turn back time. For years he builds a machine from church-tower hands, station clocks and sorrow, a machine meant to make the hours run backwards. When he finally starts it, every clock stops. Only her small watch keeps ticking in his hand. In the window glass he sees an old man. It is himself.

“Der Uhrmacher” is about how much life we waste holding on to what is gone. Some things can't be repaired. Only when we accept them, even when it hurts, can we move on. Time knows only one direction: forward.

Lyrics

Unten in der Laternengass'
Wo der Regen die Rinnen füllt
Brennt ein Lampenlicht, golden und schwach
Hinter Läden, in Staub gehüllt
Vierzig Uhren an schiefer Wand
Jedes Pendel im gleichen Schlag
Und er beugt sich zur Lupe, als läs' er darin
Einen Liebesbrief, Tag für Tag

Einst stand lachend sie dort im Licht
Regen glänzte in ihrem Haar
Nun schweigt seit Jahren die Glocke am Tor
Ihr Mantel hängt, wo er war
Und er feilt an dem silbernen Rad
Spannt die Feder, so straff es geht
Denn er schwört: Eine Uhr, die sie fortgezählt
Zählt sie zurück, eh es zu spät

Tick … dreh zurück
Tack … dreh zurück
Jede Sekunde ein Stich in mein Herz
Tick … dreh zurück
Tack … dreh zurück
Gib mir nur eine Stunde – rückwärts!

Dreht zurück, dreht zurück, ihr gnadenlosen Zeiger
Weicht wie die Flut, die vom Strande zieht!
Ich gab euch mein Blut, ich gab euch die Jahre
Ich schmiedete euch, bis die Seele verglüht!
Dreht zurück, dreht zurück in die Nacht, als sie warm war
In die Stunde vor dem Sturm …
Doch das Pendel schwingt mit eisernem Willen
Die Zeit beugt sich nicht

Nun erzählen die Nachbarn vom tickenden Haus
Und dem Licht, das niemals erlischt
Von dem Mann mit der Lupe am Fensterglas
Und dem Rufen, das heiser zerbricht
Er nahm die Zeiger vom alten Kirchturm
Nahm die Bahnhofsuhr auseinand'
Baut aus Eisen und Trauer ein Uhrwerk, so gross
Dass es bebt bis zur hintersten Wand

Tick … dreh zurück
Tack … dreh zurück
Jede Sekunde ein Stich in mein Herz
Tick … dreh zurück
Tack … dreh zurück
Gib mir nur eine Stunde – rückwärts!

Dreht zurück, dreht zurück, ihr gnadenlosen Zeiger
Weicht wie die Flut, die vom Strande zieht!
Ich gab euch mein Blut, ich gab euch die Jahre
Ich schmiedete euch, bis die Seele verglüht!
Dreht zurück, dreht zurück in die Nacht, als sie warm war
In die Stunde vor dem Sturm …
Doch das Pendel schwingt mit eisernem Willen
Die Zeit beugt sich nicht

Räder im Schlaf, Räder im Blut
Zähne der Stunden, die mich zermahlen
Ich hör' ihr Lachen im Klicken der Hemmung
Seh' ihr Gesicht in der Krone strahlen
Dreh dich, Maschine! Dreh gegen das Schicksal!
Brich jedes Gesetz, dem der Himmel gehorcht!
Eine Umdrehung, eine, nur eine …

… Und dann stand sie still

Und die Stille kam wie fallender Schnee
Jeder Zeiger an der Wand stand tot
Nur ihr kleines Uhrwerk in seiner Hand
Tickte weiter im Morgenrot
Aus dem Fensterglas starrte ein Greis ihn an
Ein Fremder, so bleich wie der Tod

Kein Rad dreht zurück! Keine Hemmung holt das Gestern ein!
Die Schatten halten fest, was nicht mehr durfte sein!
Ich brech' mir die Hände am grausamen Lauf
Die Fäden gestohlener Zeit trennt niemand mehr auf!
(Das Pendel schwingt … kalt und blind …)
Kein Zahnrad holt die toten Stunden zurück ins Licht!

Das Pendel feilscht nicht …
Es schneidet nur … den Raum, der bleibt
(Tick … tack …)
Eine Richtung
(Tick … tack …)
Für immer vorwärts

Music & Production: ABard
Artwork: Albert Bardewyck
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